Behaglich heizen und Geld sparen – Was es mit Infrarotheizungen auf sich hat
Infrarot-Heizsysteme erzeugen mit ihren Strahlungen eine behagliche Wärme und sorgen für ein gutes Raumklima. Sie sind ohne großen Aufwand und deshalb kostengünstig zu installieren und verbrauchen meist weniger Energie als herkömmliche Heizanlagen.
Wirtschaftlich und umweltfreundlich
In der Regel werden Elektroheizungen als Stromfresser verflucht. Dr. Peter Kosack von der Technischen Universität Kaiserslautern bricht dagegen eine Lanze für Infrarotheizsysteme: „Bei richtiger Anwendung einer Infrarotstrahlungsheizung ergeben sich sowohl Vorteile beim Energieverbrauch als auch bei den Kosten und der CO2-Bilanz.“ Der Wissenschaftler hat eine Heizperiode lang in einem Altbau eine Gasheizung mit einem Infrarot-Heizsystem verglichen. Mit seiner unabhängigen Studie stellte er fest, dass der Endenergieverbrauch der Gasheizung um das Zweieinhalbfache höher ist als der der Infrarotheizung. Derzeit wird dieser Vorteil noch durch die höheren Strompreise ins Gegenteil verkehrt. Da der Gaspreis allerdings in den vergangenen Jahren durchschnittlich jährlich um mehr als sieben Prozent gestiegen ist, der Strompreis dagegen nur um 2,25 Prozent, könnte sich dies innerhalb der nächsten 14 Jahren ändern. Die CO2-Bilanz fällt jetzt schon positiv für die Strahlungsheizung aus: Nach den Berechnungen von Dr. Kosack fallen bei der Infrarotheizung in den Kraftwerken Kohlendioxid-Emissionen in Höhe von 38,52 Kilogramm pro Quadratmeter Wohnfläche an, bei der Gasheizung 46,77 Kilogramm.
Außerdem profitieren Strahlungsheizungen von der aktuellen Klimapolitik. So müssen Neubauten bis zum Jahr 2016 so gut gedämmt sein, dass sie den Standard eines Passivhauses erfüllen. Auch Bestandsgebäude, die saniert werden, fallen dann unter diese Vorschrift. Weil in solchen Gebäuden der Energieverbrauch also sehr niedrig sein wird, fallen bei einer gesamtwirtschaftlichen Betrachtung die variablen Verbrauchskosten weniger stark ins Gewicht - dagegen umso mehr die Anschaffungs- und Installationskosten einer Heizanlage. Und hier sind die leicht zu installierenden und in der Anschaffung erheblich günstigeren Infrarotheizsysteme klar im Vorteil (siehe Berechnung).
Sinnvoll in Alt- und Neubau
Doch auch wer einen Altbau saniert und möglicherweise sich einen neuen, teuren Heizkessel anschaffen müsste, sollte über die wesentlich einfachere und damit kostengünstigere Infrarotheizung nachdenken. „Wer viel Geld in die Dämmung seines Gebäudes investiert und damit seinen Energieverbrauch stark senkt, der sollte nach einem in der Anschaffung und Installation günstigen Heizsystem Ausschau halten“, empfiehlt Lars Voss, Geschäftsführer der Vitramo GmbH, einem Hersteller von Infrarot- Heizelementen aus dem baden-württembergischen Tauberbischofsheim. Gas- oder Ölzentralheizungen schlagen in der Anschaffung und Installation mit einigen zehntausend Euro zu Buche, Infrarot- Heizelemente dagegen nur mit einigen tausend Euro. Bis sich die teuren Heizkessel durch die reduzierten Verbrauchskosten amortisiert haben, vergehen womöglich Jahrzehnte.
Lars Voss empfiehlt Infrarotheizsysteme auch für Neubauten, vor allem dann, wenn man die Heizung mit einer Photovoltaik-Anlage kombiniert. Außerhalb der Heizperiode, wenn Direkteinspeisung nur in geringem Umfang erfolgt, speist man den durch die Sonne erzeugten Strom ins Netz ein, während der Heizperiode entnimmt man ihn wieder, so dass die Öko-Bilanz insgesamt neutral bleibt.
Nachtspeicheröfen durch Infrarotheizung ersetzen
Bis zum Jahr 2020 müssen in Deutschland alle Nachtspeicheröfen aus Gebäuden mit mehr als fünf Wohneinheiten verschwinden – das schreibt der Gesetzgeber vor. Infrarotheizsysteme könnten sich hier als gute und günstige Alternative eignen.
Wie Strahlungsheizungen funktionieren
Wer mit Infrarotheizelementen heizt, entscheidet sich nicht einfach nur für Strom als Energieträger statt Öl oder Gas; er setzt auch auf eine völlig andere Art des Heizens. Während es sich bei den wasserführenden Zentralheizungen um sogenannte Konvektionsheizungen handelt, sind Infrarot-Heizelemente Strahlungsheizungen. Bei der Konvektionsheizung wird die Luft aufgeheizt und sie steigt nach oben. Die kalte Luft sinkt nach unten und wird ihrerseits erwärmt. So erwärmt sich allmählich die gesamte Raumluft. Durch die Luftzirkulation entstehen aber Verwirbelungen. Staubpartikel und Hausmilben zirkulieren, was vor allem für Allergiker von Nachteil ist. Zudem empfindet der Mensch Luftströmungen und Temperaturunterschiede im Raum als unangenehm. Mit der Zeit wird die Raumluft trocken, und auch die Nasen- und Rachenschleimhäute trocknen aus.
Heizen wie die Sonne
Dagegen handelt es sich bei Strahlungsheizung um eine Heizungsform, die dem menschlichen Organismus am besten zuträglich ist.
Strahlungswärme funktioniert wie die Sonne: Wer sich bei Minustemperaturen draußen in die Sonne stellt, dem wird warm, obwohl die Luft um ihn herum eiskalt ist. Dass die Wärme von Kachelöfen meist als sehr angenehm empfunden wird, liegt auch daran, dass diese einen hohen Anteil an Strahlungswärme aussenden.
Im Gegensatz zur Konvektionsheizung erwärmen Strahlungsheizungen in erster Linie nicht die Luft, sondern feste Körper im Raum. Infrarot-Heizelemente erwärmen also Decken und Wände, die wiederum ihre Wärme an die Raumluft abgeben. Es entstehen also kaum Temperaturunterschiede und damit kaum Luftströme und –verwirbelungen. Außerdem werden die Wände zunehmend getrocknet. Trockene Wände verfügen über bessere Dämmeigenschaften, und die Gefahr, dass sich Schimmel bildet, entfällt.
Bei einer Konvektionsheizung wird durch das Lüften der größte Teil der Wärmeenergie eines Raumes abgeführt, denn die warme Luft wird gegen Kältere ausgetauscht. Bei der Infrarot- Strahlungsheizung dagegen ist dieser Wärmeverlust durch Lüften deutlich geringer, weil einerseits die Raumluft nicht so hoch temperiert ist und andererseits Wände und Boden während des Lüftens kaum Wärme verlieren. Dadurch wird auch schnell wieder der thermisch behagliche Zustand erreicht.
Mehr Behaglichkeit
Viele Nutzer von Infrarotheizungen schätzen das bessere Raumklima in Räumen, die mit Strahlungswärme beheizt werden. Dr. Peter Kosack von der TU Kaiserslautern spricht in seiner Untersuchung vom „Behaglichkeitsfaktor“. Dieser ist abhängig von der Raumtemperatur, der Strahlungstemperatur der Umgebung, der Lufttemperaturverteilung, der Luftbewegung und der relativen Luftfeuchte. In all diesen Bereichen erreicht man mit Infrarotheizsystemen gute Werte. Das bestätigen auch die Bewohner der Wohnungen, die Dr. Kosack untersuchte. Sie fühlten sich einfach wohler.
www.vitramo.com
http://www-user.rhrk.uni-kl.de/~kosack/menu1/1.shtml
Weitere Informationen:
www.vitramo.com
Greenpeace fordert höhere Atomsteuer
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Das Abschöpfen sogenannter Mitnahmegewinne brächte 13,7 Milliarden bis 2014
(lifepr) Hamburg, 23.06.2010 - Vor dem heutigen Atomgipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Spitzen der vier großen Stromkonzerne fordert Greenpeace eine deutlich höhere Brennelementesteuer. 2,5 Cent pro Kilowattstunde statt der geplanten 1,5 Cent seien gerechtfertigt, so die Umweltschutzorganisation. Das entspräche den Gewinnen, die den Atomkonzernen durch den wegen des Emissionshandels gestiegenen Strompreis ungerechtfertigterweise zufallen. Das brächte der Bundesregierung Einnahmen von jährlich rund 3,5 Milliarden Euro statt wie geplant 2,3 Milliarden. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, keine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken zuzulassen,...
Quelle: fair-news.de - Feed Alle Ressorts
WAZ: Energie der Marktmacht – Kommentar von Christopher Shepherd
Gleich um 7,3 Prozent erhöht RWE den Strompreis. Das ist happig, auch wenn man berücksichtigt, dass der Versorger zuvor 16 Monate lang nicht an der Preisschraube gedreht hat. Allerdings war eine Erhöhung absehbar. Schließlich ist Anfang des Jahres die Umlage für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) um gut 50 Prozent gestiegen und beträgt laut RWE nun 2,2 Cent je Kilowattstunde.
Quelle: ptext.de - Startseiten-Feed
WAZ: Energie der Marktmacht – Kommentar von Christopher Shepherd
Gleich um 7,3 Prozent erhöht RWE den Strompreis. Das
ist happig, auch wenn man berücksichtigt, dass der Versorger zuvor 16
Monate lang nicht an der Preisschraube gedreht hat. Allerdings war
eine Erhöhung absehbar. Schließlich ist Anfang des Jahres die Umlage
für das Erneu ...
Quelle: firmenpresse.de - Feed Alle Ressorts
Telefonanrufe bieten Service und Dialog
Freigabe von persönlichen Daten ermöglicht den direkten Zugang zu vorteilhaften Angeboten
Sie beschweren sich über nervende Anrufe? Warum erhalten Sie so viele „Cold-Calls”? Sie werden zu einem ungünstigen Zeitpunkt mit einem Produkt konfrontiert, welches Sie nicht benötigen und schon gar nicht am Telefon kaufen wollen?
Stellen Sie sich vor, Sie werden nur noch zu Aspekten angerufen, die Sie brennend interessieren? Was, wenn Sie genau zu diesen Themen seit Längerem nach einer Lösung suchen oder Einkaufshilfe benötigen? Dann könnte die Einkaufswelt vielleicht schon ganz anders aussehen.
Freigabe von persönlichen Daten ermöglichen den direkten Zugang zu vorteilhaften Angeboten.
So wird in naher Zukunft die Realität aussehen. Schließlich ist das Telefon nicht nur privat ein bequemes, effizientes Kommunikationsmittel.
Tatsache ist: Wenn Sie zum Beispiel den Energieanbietern das Kommunikationsmittel Telefon rauben, müssen neue Mittel und Wege geschaffen werden. Meistens sind diese teurer. Das wiederum wird sich unweigerlich auf den Strompreis auswirken.
Fazit: Wenn Sie günstigen Strom kaufen wollen, dann sollten Sie sich anrufen lassen.
Haben Sie ein Handy? Wissen Sie wann Ihr Vertrag ausläuft? Wie genial wäre es, wenn Ihr Provider Sie anruft und Ihnen passenderweise DEN Tipp gibt, welchen
Tarif Sie JETZT wählen sollten, um mit einer Vertragsverlängerung mehrere hundert Euro im Jahr zu sparen. Und dieses Angebot wird es nur am Telefon geben.
Wie sonst sollte man Ihnen günstige Angebote präsentieren? Der Zeitaufwand - und damit die Kosten - sind für Ihren Anbieter unschlagbar gering. Der Konsument ist es, der von dieser Zeitersparnis, und damit unmittelbar in Geld, profitiert. Ohne diese Möglichkeit, kann es auch ein derart günstiges Angebot nicht geben.
Vergleichen Sie die Kosten einer SMS. Vor fünf Jahren und heute. Hätte es sich gelohnt, bei dem Vertrag von vor fünf Jahren zu bleiben? Wäre eine Information über den besten Tarif hilfreich gewesen? Ganz genau.
Der weitere Vorteil von Käufen am Telefon: Sie können 14 Tage lang vom Kauf zurücktreten. Werden Sie aber nicht, wenn Sie kein vergleichbares Angebot finden - weder im Ladengeschäft, noch im Internet. Es wird Ihnen unfassbar leicht gemacht: Sie wollen vergleichen, können Sie dies tun. Sie erhalten 14 Tage später einen Rückruf und wollen kaufen, dann müssen Sie keinen Finger krümmen, sondern einfach nur in den Hörer sprechen.
Hier sind natürlich auch die Produktgeber gefordert, lukrative Angebotspakete zu schnüren, die ausschließlich via Telefon bequem kaufbar sind.
Die Amerikaner machen es vor: Wenn Sie in den Staaten eine SMS erhalten, die Ihnen am gleichen Tag einen Rabatt bei einem Schuhverkäufer gewährt und Sie den mitgeschickten Coupon an der Kasse einscannen lassen, dann weiß der Datenbesitzer, dass Sie High-Heels in Schuhgröße 39 am Tag X gekauft haben. Ihrer Handynummer und somit Ihren Vertragsdaten zugeordnet, wird eine Matrix Ihres Profils erstellt. So kann es vorkommen, dass Sie ein halbes Jahr später einen Anruf erhalten – theoretisch sind die High-Heels dann von Gebrauchsspuren gezeichnet, vorausgesetzt sie wurden nicht ausschließlich für horizontale Aktivitäten eingesetzt - der Ihnen ein TOP-Angebot anbietet. Machen Sie sich klar – Ihr Schuhgeschäft verzeichnet immense Kostenersenkungen in der Werbung. Schließlich sind das Designen, das Drucken und die Distribution von Prospekten zeit- und kostenintensiver als ein kurzer Anruf oder gar eine SMS. Folglich sind Sie es, die von diesen Einsparungen profitieren. Ihr Angebot entsteht auf diesem Weg.
Bei Mitschnitten von Gesprächen im CallCenter ist der Effekt ein ähnlicher. Nur wo ist die Verbindung?
Ein Anruf eines Callcenters hat zumeist eine Richtung und somit ein Gesprächsergebnis – „gekauft“ oder „nicht gekauft“. Alle weiteren Informationen, die ein Dialog ergibt, werden vom Callcenter Agenten nicht erfasst und fallen somit unter den Tisch. Es geht ihm ja nur um das eine Gespräch und um den Verkauf. In dem Telefonat verstecken sich aber wesentlich mehr Informationen.
Automatische Spracherkennungen können aus „Rufen Sie mich nicht mehr an…!“, „Ich ziehe nächsten Monat nach Hamburg.“, „Das macht alles meine Frau.“ oder „Ich bin bereits privat krankenversichert bei …“ Fakten ableiten, die Sie vor unerwünschten Anrufen schützen und Sie mit Anrufen konfrontiert, über die Sie sich freuen werden.
Benötigen Sie Unterstützung mit Ihrem Internetanschluss, und rufen die Hotline Ihres Providers an, könnte dieses Telefonat beispielsweise Informationen darüber beinhalten, welchen Telefontarif Sie haben. Abgesehen davon, dass ein Mitschnitt des Gesprächs der Qualifizierung der helfenden Agenten dient, könnte Ihnen durch Gesprächsmitschnitte ein Anruf mit dem Inhalt „Möchten Sie nicht auch zu unserem neuen Super Tarif XXL wechseln?“ – „Nein, den habe ich doch schon längst!“ erspart bleiben.
Sie erinnern sich an die Matrix des Profils der Dame mit den High-Heels? Um genau diese Informationen geht es.
Das Resultat: Eine Win-win-Situation. Einerseits keine überflüssigen Anrufe mehr, Konfrontation mit erwünschten auf der anderen Seite.
Zukunftsforscher prognostizieren die Online-Selbstkonfiguration eines Kaufprofils basierend auf Kaufdaten, die Ihnen künftig nicht nur die besten Angebote durchs Telefon schickt – nein - Sie werden künftig eine Internetseite anders sehen als ihr Nachbar. Die digitale Zukunft wird Ihnen nur noch Sachverhalte offerieren, die Sie interessieren. So werden junge Eltern auch mehr Werbeeinblendungen von Windelherstellern erhalten und die Dame mit den High-Heels wird hier und da auch mal Netzstrümpfe angeboten bekommen. Kauft Sie auch die Netzstrümpfe, folgen beim nächsten Besuch wohlmöglich weitere Warenangebote derselben Richtung.
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, bestimmte Angebote als unerwünscht einzustufen. Zu dieser Auswahloption wird man allerdings erst gelangen, wenn man sich dem Prinzip öffnet. Wer sich verschließt, wird diese Option nie erhalten. Wie auch? Welches Datenportfolio soll editiert werden? Genau – es gibt keines.
Die Gesellschaft wird sich teilen: Die Datenschützer, die meinen, sich anonymisieren zu können und bei denen permanent das Telefon klingelt und denen, die Ihr Profil öffentlich darstellen und nur noch passende Anrufe in gewünschter Anzahl erhalten.
Erstere ignorieren den technischen Fortschritt und damit den Nutzen. Die High-Heels sind völlig ausgetreten, die neuen im Laden viel zu teuer. Ständig klingelt das Telefon, dabei wird doch immer sofort aufgelegt. Sich auszugrenzen, in einer Zeit, in der bei Facebook, Twitter und ähnlichen Plattformen sowieso über viele Leute nachzulesen ist, wo sie gestern einkaufen waren, das ist in vielen Aspekten widersprüchlich und kontraproduktiv.
Letzteren wird es gelingen, in ihrem Profil einen wesentlichen Indikator zu editieren: Ich möchte im Monat maximal X Verkaufsanrufe erhalten.
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